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Aktuell Singen, im August 2008
GF heizt Maggi ein
GF Automotive in Singen (Deutschland) arbeitet gemeinsam mit dem Nestlé-Konzern an einem Projekt zur Abwärmenutzung. Bei der Eisenschmelze in der Giesserei fällt Wärme an, die über ein Thermoölsystem angekoppelt wird. Bisher wurde nur ein Teil der Energie für die Brauchwassererwärmung genutzt. Derzeit wird an einem neuen Konzept gearbeitet, um die Abwärme in den Anlagen des benachbarten Lebensmittelkonzerns für die Produktion von Maggi-Produkten zu nutzen. Eine CO2-Minderung von mehr als 11'000 Tonnen pro Jahr wird erwartet. Das deutsche Bundesumweltministerium fördert das Projekt deshalb mit über 700'000 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm. Die ersten Energiemengen werden noch in diesem Jahr übertragen.
Dautphetal-Mornshausen, im August 2008
Auszeichnung für GF DEKA
Georg Fischer DEKA hat den Supplier Award von Airbus erhalten. In den entscheidenden Kriterien Reklamationsquote und Liefertreue wies die Gesellschaft von GF Piping Systems aus Dautphetal-Mornshausen (Deutschland) ein tadelloses Ergebnis vor und gilt damit als zweitbester Lieferant im Jahr 2007. Pluspunkte gab es für die gute technische Zusammenarbeit, verbunden mit schneller Umsetzung und kurzen Reaktionszeiten. Bereits seit 1996 liefert DEKA an Airbus Rohrbauteile aus speziellen Polymerkunststoffen zum Beispiel für die Lüftungs- und Klimaanlage der Airbus-Innenraumkabinen, die in Laupheim produziert werden. Neben älteren Modellreihen wie dem A300 oder A340 wird das Know-how von GF auch im neuen Super-Airbus A380 verwendet.
Schaffhausen, im August 2008 Clean Water auf Tour
Die Wanderausstellung „Fünf Jahre Clean Water“ hat ihre Reise durch die Gesellschaften von GF angetreten. Mit informativen Tafeln und den beiden Modellwassertropfen möchte der Konzern die Mitarbeitenden über sein Engagement für eine bessere Versorgung der Menschen mit sauberem Trinkwasser informieren. Erste Station war Schaffhausen, wo die Exponate zunächst bei GF Piping Systems, in der Konzernzentrale und an der Generalversammlung gezeigt wurden. Weiter ging die Reise auf eine Messe in Italien, nach Seewis, Singen und Mettmann. Geplant sind nun Stopps in Epe (Niederlande), Schorndorf (Deutschland) und Genf (Schweiz). Dujiangyan, im Juli 2008
Solidarisch mit China
Das Erdbeben in China traf auch Mitarbeitende von GF. In der nahe dem Epizentrum gelegenen Stadt Dujiangyan unterhält GF eine Produktionsstätte. Der Konzern und Kollegen spendeten für den Wiederaufbau. So übergab das Management von Chinaust, dem Joint Venture von GF Piping Systems und der Lingyun Gruppe, zwei Tage nach dem Beben eine Soforthilfe von 100'000 Renminbi (RMB), fast 15'000 Franken. Der Georg Fischer Konzern stellte 52'000 Franken zur Verfügung und lokale Gesellschaften von GF riefen Spendenaktionen ins Leben und sammelten über 400'000 RMB, also über 60'000 Franken. Obwohl die Mitarbeitenden von Chinaust selbst auf Hilfe angewiesen waren, beteiligten sie sich tatkräftig am Wiederaufbau: Bereits eine Woche nach dem Beben versorgten sie ihre Kunden mit Fittings und Leitungen, um das Wasser- und Gasnetz instand zu setzen.
Schaffhausen, 17. Juni 2008 Georg Fischer veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2007
Der dritte Nachhaltigkeitsbericht von Georg Fischer ist jetzt erschienen. Er informiert ausführlich und transparent über das nachhaltige Handeln des Unternehmens und die Verantwortung für Umwelt, Mitarbeitende und Gesellschaft. Der Report für das Jahr 2007 enthält wichtige ökologische und soziale Kennzahlen. Er ergänzt den Geschäftsbericht und erscheint in gedruckter Form und als interaktive Version im Internet. Mettmann, 26. Mai 2008
Energie aus Abgasen
Der Standort Mettmann (bei Düsseldorf) von GF Automotive beherbergt eine der modernsten Eisengiessereien in Europa. Auch in Sachen Umweltschutz und Energieeinsparung setzt die Produktionsstätte Zeichen. Bestes Bespiel ist ein jüngst installierter Rekuperator, der durch Abwärmenutzung für CO2-Einsparungen von mehreren tausend Tonnen pro Jahr gut ist. Der Wärmetauscher wandelt die beim Schmelzprozess im Kupolofen entstehende Wärme in nutzbare Energie um. Der alte Rekuperator wurde nach fast zwei Dekaden Betriebseinsatz im Dezember 2007 durch ein modernes Modell abgelöst. Angesichts steigender Energiepreise wurde bei der Neukonzeption auf besonders energieeffiziente Funktion Wert gelegt. Bereits nach kurzer Zeit zeigten sich erste Erfolge: Das Werk erzielte eine Gaseinsparung von 85 000 Kubikmetern pro Monat. Das entspricht einer Vermeidung von monatlich rund 195 Tonnen Kohlendioxid. Aufs Jahr gerechnet also etwa 2 300 Tonnen. Derzeit wird die Anlage weiter optimiert.
Schaffhausen, 15. Mai 2008
GF an die Uni
In der neu installierten GF Academy erweitert und bündelt der Konzern ab 2008 sein Weiterbildungsangebot für Führungs- und Nachwuchskräfte. Ziel ist, Kompetenzen zu stärken, die Teilnehmer auf künftige Aufgaben vorzubereiten, interne Nachfolgeregelungen sicherzustellen und talentierte Mitarbeitende zu binden. Inhalte der Kurse sind Finanzmanagement, Betriebswirtschaft und -führung. Die Trainings zeichnen sich durch hohe Praxisnähe aus und sind speziell auf GF zugeschnitten.
Schaffhausen, 20. Februar 2008
Weniger Schwermetall
Mit ihrem drastisch reduzierten Anteil an Schwermetallen erfüllen die Elektroschweissgeräte der neuen Generation MSA Plus von GF Piping Systems jetzt die „Restrictions of the use of certain hazardous substances in electrical and electronic equipment“, kurz ROHS. Damit soll die Verwendung gefährlicher Stoffe, etwa Kadmium oder Quecksilber, in Elektrogeräten eingeschränkt werden. Für die Geräte von GF bedeutet das konkret, dass die Ingenieure ausschliesslich bleifreie Lötverbindungen verwenden.
Schaffhausen, 7. Dezember 2007
Arbeitssicherheit: Pilotprojekte zu OHSAS
Die Pilotunternehmen für die Zertifizierung von Arbeitssicherheit und Gesundheitsmanagement im Georg Fischer Konzern kommen gut voran. Mit dem OHSAS 18001 (Occupational Health and Safety Management System) beschäftigen sich schon seit Anfang 2007 die Werke in Seewis für GF Piping Systems, in Nidau für GF AgieCharmilles und in Leipzig für GF Automotive. Als Pilotunternehmen prüfen sie, ob sich das international anerkannte Managementsystem für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz bei GF konzernweit eignet. Noch dieses Jahr wird die Konzernleitung auf Basis ihrer Erfahrungen endgültig entscheiden. "Der Aufwand war geringer als befürchtet", sagt Judith Stocker, die als Nachhaltigkeitsmanagerin die Umsetzung von OHSAS in den Pilotunternehmen begleitet. Der Grund: "Alle Werke sind bereits auf hohem Niveau, beschäftigen Sicherheitsfachleute und sind schon nach ISO 9001 und ISO 14001 zertifiziert. Niemand hat bei null angefangen." Nidau hat das Zertifikat bereits bekommen. Hier nahm die Geschäftsführung ein Aufrechterhaltungsaudit zum Anlass, um mit den Auditoren zu besprechen, welche Massnahmen noch notwendig sind. "Es waren aber schon sehr gute Grundlagen vorhanden", sagt Stocker, sodass im November die Zertifizierung erteilt wurde. Das Leipziger Werk wird im zweiten Quartal 2008 zertifiziert. GF Piping Systems in Seewis hat zusammen mit der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt SUVA ein zweijähriges Projekt zur integrierten Sicherheit aufgesetzt. Das passt perfekt, denn dieses Projekt bildet eine ausgezeichnete Ausgangslage für die Einführung von OHSAS.
Altenmarkt, im November 2007
Neues Luftreinigungssystem
In der Magnesiumgiesserei in Altenmarkt (Österreich) sorgt ein neues Luftreinigungssystem für saubere Luft. Das System saugt in der Stunde an die 180'000 Kubikmeter verschmutzte Hallenluft über Leitungen an der Decke an und bläst sie zu 99 Prozent gefiltert ins Freie. Gleichzeitig verströmt ein Zuluftmodul bis zu 110'000 Kubikmeter Frischluft direkt an den Arbeitsplätzen. Auch die Energie- und Umweltbilanz stimmen: Bis zu 70 Prozent der Wärmeenergie der Gussmaschinen gewinnt die Wärmetauschereinheit des Luftreinigungssystems für die Produktionshalle zurück.
Schaffhausen, 5. September 2007
GF für Pandemie gerüstet
Um seine Mitarbeitenden im Falle einer weltweiten Vogelgrippe-Pandemie zu schützen, hat GF im Jahr 2006 einen Schutzplan aufgestellt. Dieser umfasst eine Reihe von Massnahmen, die in den lokalen Gesellschaften eigenständig umgesetzt werden. Um die Gefahr realistisch einzuschätzen, folgt die Planungsgruppe den Warnstufen der Weltgesundheitsorganisation WHO. Jede Konzerngesellschaft hat einen Krisenstab ins Leben gerufen. Darüber hinaus werden die Gesellschaften des Konzerns alle drei Monate über Entwicklungen zum Thema Pandemie informiert und stehen im Fall einer Grippewelle mit den zuständigen Gesundheitsbehörden in Kontakt. Die Mitarbeitenden haben die Möglichkeit, an Grippeschutzimpfungen teilzunehmen. Via interner Medien werden die Mitarbeitenden zudem laufend über Vorbeugungsmassnahmen informiert.
Schaffhausen, 28. Juni 2007
Gute Bilanz für Georg Fischer
Auf den vorderen Plätzen landete Georg Fischer bei zwei Rankings der Zeitschrift Bilanz. Das Schweizer Wirtschaftsblatt platzierte GF für seine Corporate Governance an erster Stelle, in der Wertung der führenden Kommunikatoren auf Platz zwei. In beiden Kategorien bewertete die Bilanz zusammen mit Fachpartnern aus der jeweiligen Branche die 100 Topunternehmen der Schweiz.
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