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Clean Water Hygienische und sichere Trinkwasseraufbereitung leistet einen entscheidenden Beitrag zur Gesundheit und Seuchenvermeidung. Doch mehr als ein Fünftel der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Wasser. Um in dieser drastischen Situation zu helfen, hat GF 2002 eine Stiftung ins Leben gerufen. Zur 200-Jahr-Feier des Unternehmens verzichteten die Aktionäre auf eine Jubiläumsdividende, so dass der Konzern seinerzeit die Stiftung Clean Water mit 3,5 Millionen Franken alimentieren konnte. GF engagiert sich seither nachhaltig und hat bis Ende 2007 60 Projekte in aller Welt mit insgesamt fünf Millionen Franken unterstützt. 120'000 Menschen erhielten so eine bessere Versorgung mit Trinkwasser. Überzeugt vom Nutzen dieser Massnahmen, wird sich der Konzern weiterhin engagieren. Zum fünften Geburtstag von Clean Water in 2007 entwickelte das Unternehmen eine informative Wanderausstellung, die nun an zahlreichen Standorten gezeigt wird.
2007 unterstützte GF insgesamt zehn Clean-Water-Projekte in neun Ländern mit einem Betrag in der Höhe von 700'000 Franken.
Einige Beispiele:
Bosnien (Gorazde) In Goradze unterstützte GF die Instandsetzung von Rohrleitungssystemen für eine Schule, die Ambulanz und das Postgebäude mit 35'000 Franken. Die Wasserversorgungsanlagen wurden während des Krieges in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts zerstört. Vor Ort koordinierte der Freundschaftsverein Mettmann-Goradze das Projekt. Ihm gehören viele aktive und ehemalige GF-Mitarbeitende an. Für besondere Verdienste um die Stadt verlieh der Stadtrat von Gorazde der Giesserei von GF Automotive in Mettmann eine Dankesurkunde.
Kosova (Studenica) Auch Kosova leidet noch immer unter den Folgen eines Bürgerkrieges. So verfügt Studenica (Gemeinde Istog) zwar über eine Wasserversorgung, doch endete sie vor dem Dorf. Durch den Bau einer 3,8 km langen Ringleitung konnte die Wohnsiedlung an die Wasserversorgung angeschlossen werden. Der Vertrag wurde im Juli 2007 unterzeichnet und bereits Ende August 2007 konnten die Arbeiten abgeschlossen werden. Am 12. September wurde das Werk im Rahmen einer Feier der Gemeinde übergeben, an der auch Remy Limpach, Verkaufsleiter von GF Piping Systems für Südosteuropa, teilnahm.
Nepal Seit 1994 lebt und arbeitet die Schweizerin Nicole Thakuri-Wick in Nepal. Zusammen mit ihrem Mann und weiteren Betreuern führt sie ein Waisenhaus mit rund 150 Kindern und eine angegliederte Schule mit weiteren 135 Kindern. Als Ersatz für ein Provisorium kaufte sie mit Unterstützung des schweizerischen Unterstützungskommittees eine leerstehende Fabrik, die zu einem Waisenhaus mit Schule für bis zu 500 Kindern ausgebaut wird. GF finanziert die Trinkwasserversorgung des Waisenhauses und der Schule mit 64'000 Franken.
Surinam (Lebidoti) Das Dorf Lebidoti wird von 900 Menschen des Aukaan Stammes bewohnt. GF unterstützt ein Projekt zur Aufbereitung von verschmutztem Wasser für den menschlichen Gebrauch mit rund 65'000 Franken. Projektpartner vor Ort ist der Rotary Club von Paramribo. Die Massnahme wird eng vom Geschäftsführer der Georg Fischer Gesellschaft Waga in den Niederlanden begleitet und gefördert. |